Eine interessante Doku über Thomas Pynchon…

… den amerikanischen Schriftsteller, der sich fast sein ganzes Leben lang vor der Öffentlichkeit versteckt gehalten hat. Es existieren nur ein paar Fotos von ihm, die in seinen jungen Jahren aufgenommen wurden. Als ihn ein Reporter in Mexico City für einen Bericht über seinen Debütroman fotografieren will, flüchtet Pynchon in einen Bus und fährt 8 Kilometer weit aus der Stadt. Einige Jahre später, als er an seinem berühmtesten Roman „Gravity’s Rainbow“ schreibt und in Kalifornien lebt, geht er nur mit schwarzem Kapuzenmantel und Sonnenbrille aus dem Haus – an besonders paranoiden Tagen auch in Frauenkleidern.

Zugleich berichtet die Doku über die Verschwörungstheorien, die Pynchons zurückgezogenes Leben Tür und Tor öffnet. War er während seiner Unizeit an Drogenexperimenten beteiligt, die von der Regierung gefördert wurden? Wurde er danach von der CIA angestellt, die mit den neuen Drogen gezielt die Regierungskritiker lahm legen sollte? Oder ist das alles nur ein paranoide Szenario, das in Pynchons eigenem Kopf abläuft?

Empfehlenswerte, interessant gefilmte Doku, hinterlegt mit Popsongs, die fast zur Unkenntlichkeit verzerrt werden und so klingen, wie sich das oben Beschriebene liest:

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