Neuigkeiten aus dem Reich der Mitte – Teil 2

Dass die Ureinwohner der Insel Tanna das Fluggerät des amerikanischen Kriegspiloten, der auf ihrer Insel gelandet war, wie ein Heiligtum verehrten, ist kein Wunder – schließlich ist der Traum vom Fliegen schon so alt wie die Menschheit selbst. Das chinesische Volk der Chi-Kung soll bereits in vorchristlicher Zeit Geräte besessen haben, die unseren heutigen Flugmaschinen ähnelten: „Vor alter Zeit, unter […] der Chou-Dynastie, schickte das Land der Einarmigen Gesandte mit Tributgeschenken. Sie saßen auf einem Wagen aus Federn, der vom Winde getrieben wurde.“ Mit diesen Wägen, die in mehreren chinesischen Quellen erwähnt werden, konnten sie  bis zu 40000 Li – das sind 26000 Kilometer – am Stück zurücklegen. Interessanterweise gibt es hier eine Parallele zu einer Dolomitensage, die ebenfalls von „Einarmigen“ und „magischen Fluggeräten“ spricht – Zufall?

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Die „Fluggeräte“ der Chi-Kung

Wenn wir von Fluggeräten sprechen, sind natürlich auch die Ufos nicht weit. Wie bereits erwähnt, ist die Ufoforschung in China keineswegs verpönt; es gab in den 80er und 90er Jahren sogar eine Ufo-Zeitschrift sowie eine „Gesellschaft für Zukunftsforschung“. Dazu trägt wohl auch ein Ereignis bei, das sich 1965 in Peking ereignete: Tausende Menschen beobachteten zwei hell leuchtende, scheibenförmige Objekte, die die Millionenstadt überflogen. Doch „Ufo-Erscheinungen“ wurden bereits vor unserer Zeit dokumentiert, so zum Beispiel – recht poetisch – im 4 Jh. v. Chr.: „Während der dreißigjährigen Regierung von Kaiser Yao schwebte ein riesiges Schiff auf den Wellen des Westmeeres. Auf diesem Bott erstrahlte nachts ein starkes Licht, das bei Tagesanbruch erlosch. Einmal innerhalb von zwölf Jahren machte das Boot eine Reise durch den Raum. Daher wurde es als Mondschiff oder Sternenschiff bezeichnet.“

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Ufo-Berichterstattung in einer chinesischen Tageszeitung

Genauso fantastisch mag wohl die Entdeckung klingen, die chinesische Forscher in den 30er Jahren in der Region Baian-Kara-Ula machten: sie stießen auf Gräber mit Skeletten kleinwüchsiger Lebewesen des sogenannten „Dropa“- Volkes, in denen auch jeweils einige diskusförmige Granitscheiben, wahrscheinlich Grabbeigaben, lagen. Nach einigen Untersuchungen konnte das Alter der Granitscheiben auf unglaubliche 12000 Jahre geschätzt werden! Auch dieser Fund korresponiert mit einem archaischen chinesischen Mythos: anscheinend sollen die „kleinwüchsigen gelben Männer“ vor Urzeiten mit „Schwebeapparaten“ in der Region gelandet sein. In den Neunzigern stießen chinesische Anthropologen offenbar sogar auf Überlebende dieses kleinwüchsigen Stammes, und zwar in der Provinz Sichuan. Diese Kleinwüchsigen hatten ihre Umgebung an ihre körperliche „Deformation“ angepasst, wohnten in puppenhausartigen Häusern und fuhren auf Kinderfahrrädern.

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Schädel und Artefakte der Dropa (www.pranalight.de)

All diese Mythen und Theorien lassen sich noch genauer in Peter Krassas inspirierendem Buch „Sie kamen aus den Wolken“ nachlesen, das Lust darauf macht, diese mythischen Orte Chinas einmal selbst zu besuchen.

Neuigkeiten aus dem Reich der Mitte – Teil 1

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